Sachliche Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen rund um medizinisches Cannabis – damit Sie die Angaben im Sortiment besser einordnen können.
Kommt in vielen Pflanzen vor (u. a. Mango, Hopfen, Thymian) und ist für ein erdig-krautiges Aroma verantwortlich. In der Aromatherapie wird es häufig mit Ruhe in Verbindung gebracht.
Das typische Zitrus-Aroma (Zitrone, Orange) – kommt auch in Obstschalen vor. Wird allgemein mit einem belebenden, frischen Duft assoziiert.
Für würzig-pfeffrige Noten, auch in schwarzem Pfeffer und Nelken enthalten. Ein markantes, volles Aroma.
Blumig-süßer Duft, der auch in Lavendel vorkommt. Wird oft mit einem weichen, angenehmen Aroma verbunden.
Frisch-krautiger, fast pfeffriger Duft, auch in Kümmel, Äpfeln und Flieder. Verleiht eine belebende Frische.
Kommt auch im Hopfen vor (Bier) und sorgt für herbe, holzige Noten.
Das Aroma von Kiefern- und Tannenwäldern – auch in Rosmarin enthalten. Verleiht eine klare, frische Note.
Kommt in Basilikum, Mango und vielen Kräutern vor. Sorgt für eine süßlich-kräuterige Frische.
Auch in Kamille zu finden – weich, blumig, leicht süßlich.
Kommt in Zitrusfrüchten, Ingwer und Jasmin vor. Ein weicher, blumig-holziger Duft.
Ein würzig-holziger Eindruck, auch in Guajakholz. Verleiht Tiefe und Wärme.
Sammelbegriff für Sorten mit kompakterem, buschigem Wuchs. Im Aroma oft erdig und schwer. Die Bezeichnung stammt aus der botanischen Klassifikation.
Sammelbegriff für Sorten mit höherem, schlankem Wuchs. Im Aroma oft frisch, fruchtig und krautig.
Kreuzungen aus Indica- und Sativa-Linien – die meisten heutigen Sorten sind Hybriden mit unterschiedlichen Mischungsverhältnissen.
„Genetik" beschreibt die Abstammung (Eltern-Sorten) einer Sorte – ähnlich wie bei Pflanzenzucht. Sie erklärt, welche Merkmale in einer Sorte zusammenkommen können.
Ein Cannabinoid mit psychoaktiven Eigenschaften. Der THC-Anteil gibt an, wie viel von diesem Stoff in der Blüte enthalten ist (z. B. 30/1 = ca. 30 % THC, 1 % CBD).
Ein nicht-psychoaktives Cannabinoid. Der CBD-Anteil steht für dessen Gehalt in der Blüte. Die genauen Wirkungen sind Gegenstand der Forschung.
Die erste Zahl steht für THC, die zweite für CBD: „30/1" = ca. 30 % THC und 1 % CBD. So lässt sich das Verhältnis auf einen Blick vergleichen.
Cannabinoide wirken im Zusammenspiel mit Terpenen („Entourage-Effekt" – ein Forschungskonzept). Ob und wie eine Sorte wirkt, hängt stark vom individuellen Menschen ab – deshalb ist Beratung wichtig.
Ein nicht-psychoaktives Cannabinoid, das als „Mutter-Cannabinoid" gilt (Vorstufe vieler anderer Cannabinoide in der Pflanze).
Entsteht durch Alterung von THC. Kommt in älteren Blüten vor; ist aktuell Gegenstand der Forschung.
Die natürliche Vorstufe von THC in der frischen Pflanze. Beim Erhitzen (z. B. Vaporisieren) wandelt sie sich zu THC um.
Cannabinoide (THC, CBD …) und Terpene (duftende Pflanzenstoffe) arbeiten im Zusammenspiel. Forscher sprechen vom sogenannten Entourage-Effekt – die genaue Bedeutung wird noch untersucht.
Siehe Sektion 2 – botanische Sammelbegriffe für Wuchsform und Herkunft von Sorten.
Erhitzen der Blüten bei kontrollierter Temperatur, sodass die Inhaltsstoffe verdampfen – ohne Verbrennung.
Konzentrierte Formen der Inhaltsstoffe (z. B. mittels CO2-Extraktion). Erhältlich als Öl, Tropfen oder für Vaporizer.
Medizinisches Cannabis wird ärztlich verordnet und in der Apotheke auf Rezept abgegeben – ein Kauf ohne Rezept ist nicht möglich.
Die Blüten werden unter pharmazeutischen Standards angebaut, geprüft und verpackt – jede Charge ist rückverfolgbar.
Ausgewählte Blütenaufnahmen sind mit dem Apotheken-Logo gekennzeichnet, um eine missbräuchliche Nutzung zu erschweren.